Patentante

Meine Kunden sind wirklich IMMER eine Bereicherung für mich , sei es, dass ich einfach dankbar bin, dass sie mich dazu auserkoren haben, ihnen etwas zu nähen, zu sticken, zu beplotten oder weil sie Ideen haben, die wir gemeinsam umsetzen oder wie hier eine neue Wollfilzfarbe entdecken und ich sie dann bestelle und ausprobiere. Und dann sieht es so unfassbar gut aus… DANKE

Kommt gut in die neue Woche ihr Lieben, was ist euer GlücksMOmeNTAG denn heute?



Ich hatte ein wundervolles Wochenende, habe aber gestern nachmittag gemerkt, dass ich wieder bei zu viel Geräuschen nach einer Zeit einfach RUHE brauche – meine Große braucht diese Geräuschkulisse immer, mir war es zu viel und ich musste dann erst einmal spontan RAUS und eine Runde laufen und eigentlich passte es dadurch wirklich mega super toll, denn ich hatte das Winterfinale der #Gipfelstürmin Challenge von Fräulein Triathlon für mich schon abgehakt und aus Vernunftgründen, was meine Knie anbelangt, für mich gestern morgen gesagt „nein, ich laufe nicht, dass bringt nichts, dann liege ich heute nacht wieder mit Schmerzen“, aber es hat mich doch etwas gegrämt.

Und daher war es wohl richtig, dass ich erst zuviele Geräusche um mich hatte, um doch noch zu sagen „ich ziehe mich um und laufe“ und dank Sommerzeit konnte ich um 18 Uhr sogar noch super los, ohne einen Teil im Dunklen zu laufen.

Die Stille, die Ruhe und das Auspowern waren absolutes Seelenbalsam und ich war dazu wirklich happy, die letzte Einheit für diese 2. Challenge doch noch durchgezogen zu haben.

Eigentlich war seit Beginn für mich klar, dass ich den HM laufe, aber Gesundheit geht nun mal vor.

Die #völligvonderRolle Disziplin musste ich mangels Rad ja schon ausfallen lassen. Die #fraeuleinschnell Einheit ist nicht meins gewesen, denn Tempoläufe sind für mich einfach nichts zur Zeit.

Das #weihnachtswunder mit 100 km war in dieser Challenge mein absolutes Highlight, niemals hätte ich gedacht, dass ich 100 km zusammenbekomme.

Ich freue mich auf die nächste Challenge, denn wie auch bei der 1. gilt für mich nicht, an der Spitze zu sein, sondern mitzumachen, über eigene Grenzen zu gehen, stolz auf mich selbst zu sein – die tollen Fraeuleins dort sind manchmal schon sehr verrückt (auf eine liebe megatolle Art) , die Zwischenchallenges inkl. Videos etc. schaue ich mir gerne an, aber für mich ist das nichts mehr . Ich genieße einfach das Gefühl, dass mit selbst mit Ü50 sportlich noch über sich selbst hinauswachsen kann, dass ich bis vor einigen Jahren niemals gelaufen bin und es jetzt um so mehr genieße und vor allem die Wald- und Naturläufe so erholsam sind, wenn man Allein sein möchte, wenn man Ruhe und Stille sucht, wenn man Gedanken ordnen oder den Kopf frei bekommen möchte.

Was macht ihr zum Ausgleich gerade? Sport, seit ihr kreativer geworden, lest ihr mehr, habt ihr neue Hobbies gefunden?

herzlichst Eure Gaby

Handle, als wäre Scheitern unmöglich

Wie ihr ja schon vor einiger Zeit mal mitbekommen habt, habe ich die ersten Challenges von Fraeulein Triathlon gemeistert und bin dabei echt über mich selbst hinausgewachsen.
Anfangs dachte ich „ach komm schon Gaby, mach die erste Challenge mal mit, aufhören kannst ja immer“ – was halt das schöne daran ist: man geht keinerlei Verpflichtung ein. Und auch die Zeiten sind egal, Hauptsache man „finisht“ die Disziplin. Genauso wie der 7CRun , der zur Zeit läuft und von dem ich mehr als begeistert bin (mehr dazu später nochmal)

Aber erst einmal zu Fraeulein Triathlon 🙂

Die 2. Challenge waren 20 km Radfahren, was mit Tempo echt anstrengend war und ich dachte „ok mehr wird niemals drin sein, außer beim gemütlichen Radeln“

die 3. Challenge waren 750 m schwimmen, wo es bei mir dann wirklich nicht um Zeit geht , sondern endlich mal wieder zu schwimmen und ich mich bibbernd bei 12 Grad aufgerafft habe und bei 7crun in 9 Tage dadurch fast 14 km geschwommen bin und mich nun das Schwimmen gepackt hat.

die 4. Challenge waren 750 m Sprint, 20 km Rad, 5 km Lauf und ich dachte: ach ok die Challenge nimmst noch mit, dann hast 4 von 7 geschafft, denn ab dann wird es anstrengend mit 50 km Rad , danach die Olympische Distanz und die Mitteldistanz – da bin ich dann RAUS



Gestern habe ich dann gelesen, dass dieses Wochenende die Bike XXL Challenge dran ist und irgendwas weckte meinen Ehrgeiz oder kitzelte den Schweinehund

aber 36 Grad … uff… ähm… überleg… Motte so „Mama, fahr sie doch gemütlich auf dem Rad“… STIMMT, aber das wäre selbig als wenn ein HM anstehen würde und ich ihn heute spazierend gehend bewältige. Also ab ins Studio um 14 Uhr – ähm… ja … eine Klimaanlage fehlt… aber egal… ANFANGEN

50 km können erstmal endlos erscheinen

Kilometer 2 und mir lief die Suppe schon so runter und ich dachte „Gaby du schaffst keine 10 km“ und gleich im selben Gedankengang „hallo positiv denken , mindestens 10 und Scheitern ist keine Schande, sondern ein Teil des Erfolgs“

Ich hab mir dann den Luxus von Netflix gegönnt und den Film „eat, pray and love “ mit Julia Roberts und der passt gerade so toll zu mir also weiter… wenigstens 20 km.

„der Körper braucht Zucker“ Pause


Ab Kilometer 24 merkte ich, dass mein Körper etwas Zucker brauchte, hab dann viel Wasser getrunken, hat aber nicht wirklich geholfen. Hatte aber extra Traubenzucker vor Trainingsbeginn eingepackt. Also kurze Pause vom Rad – MIST, nur eine Minute Zeit, um zum Spint zu kommen und zurück… SHIT HAPPENS, nicht geklappt, denn ich hab den Traubenzucker nicht eingepackt aber einen Müsliriegel gefunden, also zack sofort wieder aufs Rad und weiter. Und jede Umdrehung war anstrengend und nach weiteren 1,5 wollte ich wirklich aufgeben, aber dann hat der Körper meinen Riegel verarbeitet und es ging wieder und ich dachte nur so … „ach komm schon ein paar Kilometer schaffst du noch“ kurz vor 40 dann überlegt „geht oder geht nicht“ ok Film ist noch nicht zu Ende und wenn du ganz langsam zwischendurch fährst, jetzt wäre es bescheuert aufzuhören.
Nach 20,6 Kilometer hörte das Rad auf, denn ich hatte blöderweise statt 21,6 nur 20,6 eingegeben, also zack nochmal knapp 1 Kilometer im Tempo hinterher und ich schwöre, irgendwo war eine Dusche von oben, denn ich war wirklich klitschnass ABER GLÜCKLICH und STOLZ



ich hab es nun wirklich geschafft 5 der 7 Challenges zu meistern – in 14 Tagen ist die nächste, die müsste ich theoretisch wirklich schaffen, aber da steht mein Umzug an, dass kann ich zeitlich glaube nicht dazwischen schieben.

7crun Fashion hat auf Insta genau heute ein passendes Zitat gebracht

If it doesn’t challenge you, it doesn’t change you von Fred DeVito

und genau so ist es :

Wenn es dich nicht herausfordert, ändert es dich nicht !

und zu dem tollen Film werde ich die Tage auch noch etwas schreiben, aber noch ist er nicht zu Ende geschaut

und nun genieße ich eine Stunde NICHTSTUN, bevor ich die ersten Kartons ins neue Domizil fahre

herzlichst Eure Gaby

Verkalkung Schulter?

Heute beginnt unsere Europaaktion für 7crun und ich freu mich riesig auf die nächsten 2 Wochen
Gestern war ich nochmal für Fräulein Triathlon schwimmen – es hört sich schon mächtig an, wenn ich das Wort Triathlon schreibe, aber ganz so ist es ja für mich nicht, aber bei den tollen Aktionen seit ein paar Wochen bin ich bisher dabei und habe nun die 4. Challenge erfolgreich beendet (dabei bin ich davon ausgegangen nur die 1. durchzuführen) und an diesem Wochenende standen 750 m oder 1500 m schwimmen an.

https://fraeuleintriathlon.de/fraeuleinscup-swim-750-1500m/

Die ganzen letzten Jahre konnte ich nur noch Brustschwimmen, da meine Schulter durch eine fette Verkalkung ja mächtig hinüber war und ich von Arzt zu Arzt gelaufen bin, es mit Spritzen, Ultraschall, Stoßwellen, Tabletten und ach eigentlich allem, was es gab ausprobiert habe, aber die Sehnen, Muskeln und Bänder rieben an der Verkalkung und daraus resultierend entstand eine fette Entzündung. Ich weiß nicht, wie viele Tabletten ich in den Jahren geschluckt habe und als ich es vor Schmerzen nicht mehr aushalten konnte und mir die Tränen nur so runterliefen, bin ich freiwillig ins Krankenhaus – dort wurde wieder geröngt, wieder Gespräche und es wurde gesagt, dass ich 100pro nicht um eine OP herumkomme.
AAAABER ich hab eine Tochter zu Hause, klar für 3-4 Tage würden sich meine Großen um die „Kleine“ kümmern (damals dann 8 Jahre) aber danach – ich kann nicht erwarten, dass sie sich um alles kümmert, denn ich hätte die ersten Wochen nichts machen können, weder meine Haare bürsten noch die Zahnpasta auf die Zahnbürste machen , ein Brot für sie schmieren, Essen kochen, NICHTS wäre gegangen (vor allem ist es die rechte Schulter) also habe ich die OP abgesagt. Der Doc meinte „dass ist nur ein Leben mit irrsinnigen Schmerzen ich gebe ihnen 8 Wochen dann sind sie hier und lassen sich operieren“

Ich habe mich dann im Fitness-Studio angemeldet, denn ich hatte viel recheriert und wollte meine Schulter stärken. Also fing ich langsam und mit null Gewicht an, meine Schulter etwas zu mobilisieren, immer nur bis zum Schmerzpunkt und dann immer und immer wieder die gleichen Übungen und dann mit etwas Gewicht und nach und nach merkte ich, dass es besser wurde. Es hat fast ein Jahr gedauert bis ich das Gefühl hatte, ich kann den Arm wieder mittig zum Tisch machen und mir die Marmelade selbst greifen, ich kann den Arm wieder etwas höher machen ohne dass mir die Tränen in den Augen stehen. Ich kann wieder schlafen ohne vor Schmerzen durchzudrehen. Es zeigt ERFOLGE.
Dann habe ich ein paar Monate nicht trainieren können und die Schulterschmerzen fingen wieder an, also SOFORT wieder anfangen. Nun trainiere ich zwei Jahre und bin fast schmerzfrei – ich kann sogar , um zurück zum Thema zu kommen, ein paar Meter beim schwimmen kraulen, dies war die letzten Jahre absolut unmöglich, ich habe den Arm nie so herum bekommen.
Vorgestern das erste Mal in ganz langsamer Ausführung geübt und siehe da ich hab 100 m geschafft , gestern gleich noch einmal und es funktioniert – auch wenn mein Kraulen wohl aussieht, als ob ich mich aus dem Wasser retten will …lach – aber daran arbeite ich dann nun wieder, wenn ich merke, es GEHT
Ich bin so happy mich gegen die OP ausgesprochen zu haben und es wirklich geschafft zu haben – vor allem auch endlich ohne Schmerztabletten über die Runden zu kommen, so dass ich jedem raten kann, informiert euch und gebt nicht auf. Der Körper kann sich oftmals selbst heilen.


Jetzt brauche ich von euch mal Infos oder Tipps, wie man wieder richtig kraulen lernen kann .

Aber heute geht es erstmal wieder ins Gym und eine Runde für 7crun und unser „die coolen Wadis“ Teams laufen

habt einen super Start ins Wochenende und passt auf euch auf

herzlichst eure Gaby

Triathlon… NEVER

Sag niemals nie!

Dieses Jahr ist sportlich total anders als die anderen Jahre und es macht so einen Spaß.

Ihr wisst ja, dass ich eigentlich nur so für mich laufe und ins Gym gehe und nun für den 7Crun, für die Crowdläufe oder wenn so mal ein Lauf für einen guten Zweck anfällt, laufe. Aber niemals für Bestleistungen, weil ich mir dann meine eigene Meßlatte viel zu hoch setzen würde und später von mir selbst enttäuscht wäre, weil man sich (auch wenn man es nicht sollte) mit anderen vergleicht und dann würde ich irgendwann eher Frust aufbauen, statt Spaß an der Bewegung zu haben.

Laufen ist für mich einfach Seelenbalsam, aber da habt ihr ja vor kurzem schon einen Beitrag von gelesen. Und endlich habe ich für mich gelernt, dass es doch sch…. egal ist, ob ich 5:30, 6:20 oder 9 Minuten für einen Kilometer benötige : ICH muss mich danach wohlfühlen und stolz auf mich selbst sein, dann ist alles genau so PERFEKT,

Vor einigen Wochen hatte ich eine liebe Kundin aus Hannover kennengelernt, für die ich ein paar Schnutenverstecker nähen durfte, sie verlinkte #fraeuleintriathlon bei Instagram und ihre tolle Aktion in diesem Jahr. Und ja es las sich einfach toll und zum Abschluss flüstern „mein liebes Fräulein“ hört sich doch toll an.

Also warum nicht mal anmelden und versuchen, denn es ging mit Radfahren und laufen los und das mit gut zu schaffenden Distanzen.

Jetzt sind wir bei Challenge No. 3 und diesmal hat es mich echt gefordert, denn bei 17 Grad ins Freibad zu gehen und nach fast einem Jahr einfach mal zu schwimmen, war für mich Frosteküttel schon eine echte Herausforderung. Der Schweinehund musste echt mehrere Male überwunden werden. Wirklich ins Freibad zu fahren, von der Umkleide bis zum Wasser zu gehen , den Fuss hineinhalten und wirklich reinspringen UND danach wieder nass raus gehen bis zur Umkleide… Leute , ich sag euch… manchmal ist man doch echt bekloppt

AAAAAABER das Gefühl danach, diese 750 m geschwommen zu sein – ok 800, ich war zu blöd zum zählen und bin 32 Bahnen geschwommen – dazu nur Brustschwimmen, da Kraulen mit der Schulter nicht wirklich klappt, aber anders herum ich wirklich richtig kraulen auch verlernt habe. Aber egal.. dann eben Brust und so happy und fett grinsend aus dem Bad heraus, weil ich mich einfach überwunden habe, was ohne diese Challenge nie nie niemals passiert wäre.

Dann bin ich abends in mein Studio gefahren und hab mich für die 20 km aufs Rad gesetzt… Ernsthaft?! Wenn man Tempo dabei macht, dann ist das megamegaanstrengend 20 km in 45 Minuten sind wie 20 km in 2,5 Stunden laufen… war ich durch… nach 10 km dachte ich „lass den scheiss“ nach 15 war ich kurz vorm aufgeben, aber dann kam der Gedanke „sollten die 15 km jetzt echt umsonst gewesen sein?“ NEVER

und heute bin ich dann die 5 km noch gelaufen… und hab somit mein Ziel erreicht mind. 3 Challenges durchzuhalten. Bei der nächsten Challenge steht bisher nur 750 m schwimmen, mal sehen, was für ein Haken sich dahinter versteckt – aber ich glaube, ab da hört es für mich auf – aber ich finde es grandios und ziehe meinen Hut vor all den megatollen Damen (ok auch Herren, aber eben nicht hier) , die Triathlon machen. Was für eine mega Leistung.

Aber dieses stolze Gefühl einfach für einen selbst, die Motivation in meinem 7crun Team – unseren coolen Wadis – dies Wochenende wird noch für Afrika gelaufen, bevor es ab Montag zum nächsten Kontinent Europa geht , der Zusammenhalt und die Begeisterung bei uns allen – all das und unsere unssere Truppe möchte ich echt nicht mehr missen

Herzlichst eure Gaby