Ziele setzen und erreichen!

Gerade beim Laufen wird mir bewusst, wie wichtig ZIELE sind und wie sehr man sich diese Ziele immer wieder vor Augen führen muss, ob beim Sport, im privaten oder beruflichen Bereich.

Muss allerdings zugeben, dass es mir im sportlichen Bereich am einfachsten fällt.

Dank des Lockdowns im März bin ich wieder dazu übergegangen, doch meine Laufschuhe zu schnüren (die ich fast schon entsorgen wollte, weil es davor nur noch frustrierend war mit Wehwehchen und sobald man kleine Ziele erreicht hatte, musste ich gesundheitlich wieder zurückstecken und von vorne anfangen und habe dadurch die Lust verloren)

Aber dann musste ja auch mein Studio schließen, also blieb mir nichts anderes übrig, als mir meine Laufsachen wieder hervorzuholen und anzufangen.


Es wurde Zeit mir Gedanken über Puls und was ich will zu machen, da ich eine Hochpulslerin bin und bin von meinen alten Zeiten , die zumeist bei 5:50 , 6:00, 6:10 lagen auf Zeiten von 8 Minuten oder Schneckentempo gekommen. Und ehrlich, es war mir eine Zeit lang peinlich, das dann auch in unseren Laufgruppen anzugeben . Aber nach und nach wurde mir wieder bewusst, dass ich nur für mich laufe, sch*** was auf Zeit oder Kilometer. ICH muss nach Hause kommen und mich nach dem Laufen noch wohlfühlen, ich muss meinen Kopf dadurch freier haben und nur ich kann stolz auf mich sein. Und seitdem macht das Laufen endlich auch wieder Spaß und tut einfach gut.

Und nachdem ich dann öfter 10 km gelaufen bin, kam nun pro Monat immer ein Halbmarathon dazu und so langsam machen diese Longruns Spaß und da meine Kleine nun schon so groß, dass sie auch länger alleine bleiben kann, kann ich mir am Wochenende diese Zeit auch mit ruhigem Gewissen nehmen.

Und irgendwann kam der Gedanke, auch mal über die 21 km drüber zu kommen, einfach als „klick“ im Kopf, dass noch mehr geht und am Samstag war es soweit – die innere Stimme sagte „MACH“

Aber die ersten 10 km habe ich dann trotz alle dem gedacht „ach komm ich glaube, dass wird nichts, versuch die 10 km durchzuhalten“ und das fatale ist, dass meine Runden im Wald nach ca. 10 km am Auto enden und das Aufraffen, nicht anzuhalten, war gar nicht sooo einfach . Aber der Kopf sagte, du musst nur ein paar Meter davon weg, dann geht es wieder.

Und es war so… also Angriff Runde 2 und es lief besser als die ersten Kilometer und ab Kilometer 15/16 kam auch der Gedanke „Gaby, du schaffst das! Wenigstens 23 , damit es der längste Lauf ist, den du je gelaufen bist, wer weiß, wie das Wetter demnächst wird“
Also bei Kilometer 18 nicht mehr die übliche Runde, sondern einen anderen Weg durch Matsch und Lauf gelaufen, damit ich bloß nicht bei Kilometer 20 am Auto vorbeikomme.

Bei Kilometer 24,8 zuckte mein Knie ziemlich mächtig, aber ehrlich – auch wenn ich echt gelernt habe, auf meinen Körper zu hören, da war es mir kurzzeitig EGAL. Es tat höllisch weh, aber mein Auto war sooo nahe , also Zähne zusammenbeißen und da durch

Mein Stolz und mein Glücksgefühl konnte an dem Tag nicht größer sein.

Ab jetzt gibt es bis Ende des Jahres aber wohl erstmal nur noch kleinere Läufe (ok evtl. noch ein HM zu Weihnachten oder Silvester) aber meine Knie und mein Ellbogen (ich hab gestern echt erst überlegt, warum der Ellbogen, aber der war 3 Stunden angewinkelt, denke, das kommt davon)

Auf jeden Fall sagen ein paar Zellen im Körper nun RUHE und die werde ich ihnen gönnen. Muskelkater oder das Gefühl wirklich „kaputt zu sein“ blieben aber dank des langsamen Tempos aus.

Also Ziele setzen und erreichen geht eben nur durch

-> konkrete Ziele setzen und nicht ein „ich möchte mal…“ und evtl. Teiletappen zwischenfügen

-> den inneren Schweinehund überwinden

-> positive Affirmationen hervorholen und wenn es nur ein „ICH SCHAFF DAS SCHON“ ist

-> sich an seinen eigenen Stärken orientieren und sich das Glücksgefühl und den Stolz schon visuell vorzustellen

-> und nach dem Ziel erreichen neue Ziele setzen , sonst kommst du in die Unzufriedenheit oder den Stillstand


welche Ziele habt ihr? Ich werde nun mal wieder meine privaten und beruflichlichen deutlicher konkretisieren

habt einen guten Start in die neue Woche

herzlichst eure Gaby

Sunday is runday

Sunday is runday – ich liebe Sonntage

Morgens in aller Ruhe aufstehen, den ersten Kaffee alleine genießen, durchatmen, Laufschuhe an und los

Im letzten Jahr bin ich nicht mehr viel gelaufen aber dank der Pandemie und meinem geschlossenen FitnessStudio bin ich dann doch mal wieder in den Wald auf meine Lieblingsstrecke und hab wieder angefangen.
Wenn ich auf meinen Puls achte, bin ich mehr als langsam, denn ich gehöre in die Kategorie „Hochpulsler“ und eine zeitlang hat mich das schneckige echt frustriert.

Aber manchmal laufe ich dann einfach ohne auf den Puls zu achten, einfach für mich nach meinem Wohlgefühl und gestern war wieder so ein Lauf, der einfach nur gut tat. Zwar noch lange nicht in meiner Wunschzeit, aber daran arbeite ich gerade auch garnicht. In diesem Jahr steht einfach nur das LAUFEN im Vordergrund – laufen für mich, für meine Seele, für meinen Körper, für mein #Kopffrei , für mein #Seelenbalsam UND

in diesem Jahr dank der Pandemie sogar für virtuelle Läufe mit dem Hintergrund des HELFENS, des UNTERSTÜTZENS, des GUTEN TUNS.

Meine Hauptprojekte sind hier die tollen Crowdläufe, dann kam der Ostersololauf 2020 in Paderborn und nun beginnt eine neue aufregende Zeit mit dem 7 Kontinenten Lauf, auf den ich mich riesig freue. Und noch mehr, wenn ich hier noch einige Läufer und Läuferinnen finden würde, die gerne mitmachen – die Teilnahme ist kostenlos und gemeinsam können wir einfach Unfassbares erschaffen.

herzlichst Eure Gaby