frisches Brot

Gestern habe ich endlich mal wieder ein Brot gebacken, bzw. Samstag den Teig vorbereitet und gestern ging es dann in den Ofen und ich liebe frisches ofenwarmes Brot

Am liebsten immer sofort den ersten Knust abschneiden und sofort mit guter Butter drauf genießen

Diesmal habe ich den Dinkelmeister von Lutz Geißler ausprobiert und eins der Brote, die selbst für mich absolut gelingsicher sind 🙂

Brot backen lohnt sich bei uns kaum, da Motte wenig Brot ist und ich auch nur morgens 1-2 Scheiben – mir fehlt ja manchmal das Abendessen ala Brot, Aufschnitt, Tomaten, Gurke und so etwas. Aber es hat sich bei uns eingebürgert, dass wir abends warm essen (eigentlich seit 25 Jahren immer gegen 18 Uhr).

Daher hab ich das Brot komplett geschnitten und dann immer 4-5 Scheiben eingefroren, so habe ich nun ein paar Tage super leckeres und gesundes Brot und freu mich morgens immer drauf.

Kennt ihr eigentlich den Begriff „gute Butter“ – ich weiß garnicht, warum das so heißt – es gab bei uns immer „gute Butter“ oder Margarine (und da wir Kinder die immer bekommen haben, bin ich diese wohl sooooo leid, ich mag die so rein gar nie nicht und mich schüttelt es immer – daher kann ich auch nicht fertige belegte Brötchen irgendwo bestellen, denn da ist immer Margarine drauf) und Sonntags früher sogar manchmal die gute alte Ravensberger gesalzene Rollenbutter. Bei uns gibt es immer „gute Butter“ und manchmal passend zum frisch gekochten Ei mache ich mir dann Salz auf die Butter 😉

Letzte Woche hat es mit dem frühen Aufstehen um 4.30 Uhr, spätestens 5 Uhr so super geklappt, heute morgen habe ich mich bis 6.15 Uhr geweigert aufzustehen – hoffe, ab morgen ist das wieder besser und vor allem hat Motte morgen das erste Mal wieder Schule – auch wenn ein Lehrer sofort wieder meinte „habt bloß keine Hoffnung, dass das wieder normal wird“ – über diese Aussage habe ich mich echt geärgert. Die Kids wuppen das alle so gut, aber ein wenig Alltag, ein wenig soziale Kontakte, ein wenig Routine, ein wenig Normalität wäre soooooo schön für sie – trotz der Sorgen und Ängste darüber und ob das richtig oder nicht mit dem langsamen Öffnen der Schulen, da hat jede (r) seine Meinung und Ansicht und ich werde da auch absolut nicht drüber diskutieren (wollen) aber ich freue mich (und sie auch), dass sie morgen mal einfach die Schule, die Lehrer und Mitschüler wiedersieht . Auch wenn meine Morgenroutine damit wieder völlig über den Haufen geworfen ist.
ABER ich freu mich für sie und viele andere, die ein wenig Alltag , das Gefühl von etwas mehr Normalität und das Gefühl von Hoffnung.

herzlichst Eure Gaby

Wie alles begann….


einige fragen „hast du das Nähen damals gelernt“ oder „warum bist du selbständig geworden“

Es begann alles durch einen Hobbythek Bereich im Stillen und Tragen Forum und den einfach nur wundervollen, einzigartigen Näh- und Strickwerken der tollen Mamas dort und meinen Gedanken immer „das würde ich auch gerne können, aber….“

und irgendwann kam der Punkt, da habe ich das ABER weggelassen und hab mich im Forum erkundigt und immer wieder kam FARBENMIX zur Sprache. Also dort mal gestöbert und den tollen ausführlichen Anleitungen und der bunten Art verfallen. Und das erste Schnittmuster bestellt:

eine HANNEL : ein Zipfelpullover mit Kapuze. Dann bin ich losgezogen und habe mir super flauschigen Nickystoff gekauft.
Dann ging es los: Schritt für Schritt

ABER Nicky als absolute Nähanfängerin mit Schrägband für die Zipfel zu versehen, das war eine Herausforderung, die ich nach einigen Tagen aufgegeben habe, es wellte sich, es war viel zu dick und überhaupt… also Zipfel abgeschnitten und das ganze einfach begradigt (so ist es nun in der Neuauflage auch eine Möglichkeit und auch die ohne Kapuze)

Herausgekommen ist ein äußerst geliebter Kuschelpulli und eine wunderschöne Erinnerung an mein erstes Nähwerk

Dazu trug Motte nur meine gestrickten Hosen rauf und runter, ich glaube, ich habe mir die Strickanleitungen von Gr. 62 bis Gr. 98/104 zusammengeschrieben und ausgetüfelt… herrlich

Strickhose, Kuschelpulli, mehr brauchte sie nicht – vor allem KEINE Socken 🙂 egal, welche Jahreszeit

Nach diesem ersten Nähwerk und der Gemütlichkeit hatte ich Feuer gefangen ud somit entstand schnell Oberteil Nr. 2 aus Nicky und ja, ich dachte dann auch „warum nicht auch eine süsse Hose dazu“ und auch das hat wunderbar geklappt

Und dann habe ich mich an einer U-Heft-Hülle für Motte gewagt und es kamen durch unser privates Märzmami2007 Forum Anfragen, ob ich nicht auch für andere diese nähen mag. Und ja, da habe ich dann mein Gewerbe angemeldet, denn bei sowas bin ich ganz vorsichtig und auch viel zu ehrlich mit allem.

Und später sah ich überall Label, die man einnähen kann und ich überlegte, was ich machen kann und wie ich das ganze mit meinen Kindern verbinden kann und so entstand

SiNiJu – aus Sina, Niko und Judith – mein Glück, mein Leben, meine größten Lieben

Zu meiner ersten U-Heft-Hülle gibt es die Tage die damit verbundene witzige Nähpanne, die unvergessen bleibt – muss aber erst einmal ein Foto machen.

herzlichst Eure Gaby