Hochsensibel und glücklich

Schon öfter kam ich zu dem Thema „hochsensibel“, habe es dann aber immer wieder „verdrängt“ oder abgetan. Durch meine Jüngste und einigen Gedanken, bin ich dann auf das Buch „hochsensibel aber glücklich“ von Michael Repkowsky gekommen und BÄM
es sind ca. 20 typische Merkmale aufgezählt und ich bin nah an der vollen Punktzahl dran und auch bei Motte sind so viele Parallelen, dass ich für mich weiß, dass ich mit einigen Dingen nun anders umgehen möchte.

Wie oft wurde mir in den letzten Monaten, Jahren, nein eigentlich mein ganzes Leben lang gesagt, dass ich zu lieb, dass ich immer für andere mehr tue, als für mich selbst (das sogenannte Helfersyndrom), dass ich zu gutgläubig (ja leider und das möchte ich definitiv ändern), dass ich zu geräuschempfindlich, mache mir Gedanken , was andere über mich denken und reagiere oft gegen meine eigene innere Stimme, weil ich nicht anecken möchte (auch davon möchte ich mich lösen) und auch bei Motte habe ich das ein oder andere hier feststellen können.
Sie kann sich so wunderbar in andere hineinversetzen, aber vergisst eben manchmal dadurch auch, sich zu wehren, selbst Hilfe anzunehmen oder STOP zu sagen, wenn ihr etwas zu viel wird.

Und der Autor schreibt so wundervoll „dass Hochsensibilität ein wertvolles Gut ist“ und ja , ich finde, einige der Gaben, die man in sich hat, sollte man dann auch weiterhin sinnvoll nutzen und daraus Stärken machen.

Und bei anderen muss man eben lernen STOP zu sagen, muss sich seine Auszeiten gönnen – wie z. Bsp. bei mir, dass ich dann oftmals sehr gerne im Wald laufe oder einfach mal eine halbe Stunde alleine bin.
Dadurch war ich auch im letzten Jahr in dem Mehrfamilienhaus so fix und alle, denn dank der Hellhörigkeit war ja 24 Stunden lang immer ein Geräusch zu hören und ich bin verrückt geworden – wir haben uns daher einige Auszeiten an der Nordsee genommen, sind spontan Samstags hin, einfach für die RUHE und den Seelenausgleich.
Jetzt haben wir unser Häuschen und kommen zur Ruhe (Nichtesdestotrotz geht es trotzdem einige Male in diesem Jahr an die See für das Seelenheil) und meine Läufe genieße ich immer noch sehr.

Was mir auch nun bewusst ist, dass es eben normal ist, dass ich so viele Sachen ausprobieren möchte, so viele Nähsachen auf meiner To Do Wunschliste stehen, ich aber auch gerne plotten, sticken, häkeln möchte , Handlettern üben mag und überhaupt , sooooo viele Dinge und dann bleibt es doch wieder auf der Strecke…seufz
Da muss ich nun mal einen Weg finden, dass ich bei einigen Dingen NEIN sage .

Das Buch hat mir nun auch gezeigt und klargemacht, dass ich strukturierter arbeiten muss, dass Motte und ich unsere Zeiten brauchen, dass vieles normal ist und dass wir eben genau so wundervoll sind, wie wir sind

Habt ihr von Hochsensibilität oder Hochsensivität schon einmal gehört?

ich freue mich, wenn ich weitere Tipps geben und erhalten kann, falls euch das Thema interessiert

herzlichst Eure Gaby

Und dann muss man ja auch noch Zeit haben…

𝕌𝕟𝕕 𝕕𝕒𝕟𝕟 𝕞𝕦𝕤𝕤 𝕞𝕒𝕟 𝕛𝕒 𝕒𝕦𝕔𝕙 𝕟𝕠𝕔𝕙 ℤ𝕖𝕚𝕥 𝕙𝕒𝕓𝕖𝕟…

▫️Zum Ausruhen und auf die Seele hören
▫️um sie intensiv mit Motte zu verbringen
▫️zum erholen von einem anstrengenden Jahr
▫️Aufarbeiten von einigen noch vorhandenen Baustellen und reparieren von Wunden
▫️für gemeinsames Pläne schmieden, spielen, Netflix schauen und auf dem Sofa zusammen kuscheln.
▫️Um neue Dinge und Wege zu planen , neue Ziele setzen und einen Plan erarbeiten

Und auf die Zeit freuen,  die bald für alle wieder besser ist ❤

Und ja am liebsten würde ich jetzt an meiner geliebten Nordsee , auf einer ostfriesischen Insel oder irgendwo im Süden am Strand sitzen,  wo es herrlich warm ist. Einfach in die Ferne schauen  und allen Seelenballast ziehen lassen, aber das geht eben noch nicht, wird aber wieder passieren und bis dahin werde ich nun noch bewusster die Zeit mit Motte zuhause nutzen,  denn irgendwann hat uns der Alltag wieder und sie ist mit Hausaufgaben am Nachmittag beschäftigt, beim Sport, mit ihren Freunden verabredet oder möchte einfach mal allein sein.

herzlichst Eure Gaby

#dankbarkeit #gedanken #pubertät #wechseljahre #selbstbewusstsein #hochsensibel #Stärke #Zweifel #wahreWorte #mamasein #nordsee #ostfrieslandliebe #ostfriesiescheInseln #siniju

Colombia Edition von Tchibo

Ich liebe Tchibo Produkte – egal, ob Sport- , Kinder- oder Damenbekleidung, genauso wie Sportartikel oder Artikel fürs Bad, Deko fürs Wohnzimmer etc. und auch mein kleiner Vollautomat ist von Tchibo und da ich Teil einer netten Community dort bin, durfte ich die Colombia Edition testen

Alleine die Verpackung der Colombia Edition der Besten Bohne von Tchibo ruft schon „kauf mich“ ich gehöre zur Lebensfreude dazu.
Kolumbien steht für besten Hochlandkaffee und ist Ursprungsland des Kaffees und ich kann mir ein Leben OHNE Kaffee wirklich nicht vorstellen.


Die neue Colombia Edition besteht nun aus 100% Arabica Bohnen, vorher war es nur ein Anteil der Kaffeekombination.
Ich habe die Kaffeebohnen in meinem kleinen Vollautomaten nun einige Tage getestet und habe den ersten Tag gedacht „einen kleinen bitteren Geschmack merke ich, aber er passt dazu“ – ob dies stimmt oder meine nicht ganz so doll ausgeprägten Geschmacksnerven dies einfach nur mal meinten, sei dahingestellt. Aber auf jeden Fall kein Sodbrennen und auch kein Effekt des „ich muss doch Milch hinzutun, um ihn zu trinken“. Denn ich trinke meinen Kaffee immer schwarz, wenn ich aber irgendwo anders bin und merke, der Kaffee ist bitter, folgt ein guter Schuß Milch.


Auf jeden Fall kann ich ihn mit einem super guten Gewissen weiterempfehlen und die Packung ruft eigentlich nach „vernäh mich“, aber das ist mir zu spät eingefallen – die Verpackung ist nun leider schon weg , denn der wundervolle Kaffee ist schon alle (Kaffeetante halt)

Herzlichst Eure Gaby

Happy sunday, Valentin…

Einen wunderschönen guten Morgen ihr Lieben und heute ein kleines ❤ als DANKE, dass es euch gibt.

Ihr habt mir mit eurer Art, euren Worten, eurer Treue, euren „Tritt in den Hintern „, euren Kommentaren und PNs in den letzten Monaten sooooo unfassbar geholfen, dafür das dickste, fetteste und größte DANKE

Danke, dass es euch gibt
Danke, dass ihr da seit
Danke, für eure Zeit
Danke, für eure Aufmerksamkeit
Danke, für eure Mühe
Danke, für eure Worte
Danke,…… für alles

Danke an meine bezaubernsten Kinder der Welt, danke an die besten Freundinnen und Freunde , Danke an alle, die hier gerade in diesem Moment sind und diese Zeilen lesen

Und ja ich mag Valentinstag, ich mag Muttertag, Jahrestag und jeden anderen Tag, denn jeder Tag ist etwas Besonderes und jeder Tag ist dafür da, jemanden mitzuteilen, dass er etwas ganz besonderes ist🍀

Verliebt ins Leben ist doch auch ein super Grund, um am Valentinstag sich noch bewusster hervorzuholen, was alles einfach wunderbar ist.

Von daher geniesst den Sonntag , ob verliebt oder verliebt wollend und steckt andere mit eurer Liebe an☃️ herzlichst eure Gaby

#valentinstag

#dankbarkeit

#glücklich

#endlichwiederich

#liebe

#sonntag

#selbstliebe

#herz

#schneeherz

#photooftheday

#happyday

#lachen

#geniessedenmoment

Glücksmomente

Glücksmomente –  mein absolutes Lieblingsthema und heute Vorgabe von Tina @ba.tina_de.coco zur #fotiviert Challenge bei Instagram an Tag 12

und ehrlich – wie viele Fotos soll ich da hochladen? Ich habe doch täglich jede Menge Glücksmomente 🍀

Mein Tag hat gerade mal 8 Stunden bisher und es fallen mir schon einige wunderschöne Momente ein.
🍀
Heute durfte ich zu einer Firma fahren, die etwas für uns reparieren sollten und es war eilig und es zeigt sich, wenn man immer freundlich zu diesen Menschen ist, dann kommt hier auch was zurück. Und die netten Chefs dort haben sogar ihre Maschine umgebaut und unser Teil sofort fertig gemacht – für mich ein wundervoller Glücksmoment, dass vieles so einfach ist, wenn man gut zu allen ist.
💕
Ich hatte also eine Stunde Leerlauf – war dann in aller Ruhe einkaufen – eigentlich brauchte ich nur Quark , aber wenn man schon so langsam und mit Zeit und Bedacht mal einkaufen gehen darf, räusper, dann füllt sich der Wagen 😂

Dann habe ich als Dankeschön für die beiden Chefs und ihren Angestellten dort Berliner mitgebracht und das Strahlen als DANKE war ein weiterer zauberhafter Glücksmomen.

Ich liebe es, wenn sich Menschen über Kleinigkeiten so freuen können
😇 
Und für mich heute wieder so toll zu spüren, dass mein Motto:  „immer mehr geben als nehmen oder erwarten“ mein Leben oftmals reich beschenkt  (und wenn es nur rin Lächeln ist)
😉
Nach dem Einkaufen hatte ich noch ca. 15 Minuten Zeit und habe einfach diesen Schnee und das Glitzern genossen – einfach durchatmen, Seele baumeln lassen und glücklich sein.
❄❄❄
Das sind Glücksmomente pur und es werden heute noch so viele folgen und ich freue mich darauf.

Vielleicht sollte man eine #Glücksmomentechallenge aufrufen – jeden Tag einen Glücksmoment festhalten, ob als Foto, Zeichnung, Spruch, Zitat oder einem Satz. 

Das Leben hat trotz aller Dinge, die gerade nicht so toll laufen, trotz vieler Enttäuschungen und Verletzungen, trotz Einschränkungen und Verboten, trotz vieler negativer Situationen und Menschen, jeden Tag kleine Glücksmomente, die jeden Tag zu etwas Besonderes machen 🍀
☃️
Was war heute dein persönlicher Glücksmoment?

herzlichst eure Gaby

Nächste Runde #factsfromme

Heute habe ich dann doch tatsächlich das erste Mal seit über 30 Jahren witterungsbedingt Urlaub genommen.

Ich bin um 6 Uhr raus und hab ordentlich Schnee geschippt, aber der Schneeschieber hat dafür gesorgt, dass links neben meinem Auto alles zu und ich kam nicht raus – also noch weiter Schnee schippen , aber es half nichts, wenn man genau mittig vom Berg wohnt und dann losfahren muss, hat das ganze keinen Sinn – ich bin 2 m weit gekommen – drehen war auch nicht drin, um erst ins Dorf zu fahren und mit Schwung wieder hoch.
Jetzt um 13 Uhr habe ich mein Auto so , dass ich morgen erst ins Dorf rollen kann und dann los kann zur Arbeit.


Der Urlaubstag war nun spontan , um drei Autos anzuschieben, den Weg 2x frei zu schippen, die restlichen Topflappen fertig nähen und nun einen Apfelkuchen backen – ach nein und unser Puzzle ist auch endlich fertig und 2 Sekunden später haben wir es kaputt gemacht und wieder in den Karton gepackt…lach

aber ok nun mal zu meinen nächsten Fakten über mich – Teil 1 HIER

11. Handwerklick geschickt, nur mit der Bohrmaschine traue ich mich nicht umzugehen, das werden immer eher Durchbrüche

12. Große Schwäche für Schokolade und anderen Süßkram

13. Ich gehe fürchterlich gerne ins FitnessStudio und vermisse es gerade sehr

14. Ich laufe gerne, wie ihr schon öfter mitbekommen habt und das einfach dadurch, weil es zeitweise das einzige war, was ich machen konnte , wenn Motte damals noch schlief oder ihre halbe Stunde Fernsehen schaute.

15. Ich wollte damals einfach von der Schule und Geld verdienen, denn der Umzug und Schulwechsel in der 9. war wohl irgendwie mein Tief. Hab zwar super schnell neue Kontakte gefunden, aber schulisch war es leider dann eine Katastrophe. Und dann habe ich 20 Jahre in einer tollen Firma gearbeitet, aber leider gab es in den letzten Jahren dort dann einen Führungswechsel und dieser Chef mochte keine Alleinerziehenden. Da bin ich nachher freiwillig gegangen, auch wenn ich mich darüber später geärgert habe.


16. Ich habe früher viel geraucht, Gott sei Dank vor 8 Jahren (glaube ich müsste so in etwas passen) aufgehört. Krass , war in Gedanken immer bei 6 Jahren aber 8 ist es auf jeden Fall schon her

17. ch habe einen Motorradführerschein, bin allerdings nun leider schon über 25 Jahre nicht mehr gefahren

18. Ich mag den Sommer, die Wärme (auch wenn nun, etwas älter, nicht mehr so heiß wie früher)

19.Mich überfordern zu viele Geräusche auf einmal und ich bin extrem geräuschempfindlich und höre Geräusche, Strom und Co., was nicht ganz so viele hören

20. Ich habe verdammt harte Zeiten hinter mir und das zieht sich durch die letzten 30 Jahre durch und ich habe für mich beschlossen, dass damit Schluss ist, ich diese Zeit als Erfahrung buche, die ich niemanden wünsche, aber dankbar bin, diese Zeiten geschafft zu haben und nun so bin wie ich bin und mich gerade lerne anzunehmen, mir meiner selbst bewusst werde, mein Leben nun glücklich und zufrieden leben möchte und vor allem jeden Tag genießen möchte. Denn keine einige Minute kann man zurückdrehen, also wird es Zeit ab jetzt JEDE Minute glücklich zu genießen – ok jede Minute ist vielleicht übertrieben aber JA an mich glaubend und wieder so lebensfroh wie sonst endlich wieder LEBEN.

Jetzt ist mein Kuchen gleich fertig und wir werden es uns gemütlich machen: hab ja Urlaub 😉

herzlichst eure Gaby

unser Dorf hat SCHNEE

einfach unfassbar – wir haben tatsächlich einmal SCHNEE abbekommen



Alle hatten wirklich schon Schnee, selbst Langeoog, Norderney, Hamburg aber auch Berlin … und wir ? Nichts…
heute nacht ging es dann los und nach 1,5 Stunden war schon wieder Schluss – ich so „ok , war ja irgendwie klar “ 🙂
ab 5 Uhr fing es dann aber doch wieder an und es wird immer mehr – kleiner feiner Schnee, der nicht aufhört – ich liebe es gerade für ein paar Tage und dann möchte ich SOMMER 🙂

Ich weiß gerade nicht, wie ich das Videobild verkleinere, daher sorry für die große Aufnahme – aber für manche Dinge bin ich echt noch zu „unerfahren“ bei WordPress und Co.


ich bin ja sonst echt die typische Frostbeule und ich glaube, je länger der Tag dauert, um so mehr friere ich, aber DAS war heute morgen einfach nur genial schön – barfuß im Schnee – probiert es aus – es ist einfach megagenial

Ich werde es nachher noch einmal machen und selbst wenn es vielleicht nicht zur Immunabwehrstärkung ist, es ist auf jeden Fall ein Glücksgefühl, was nur positiv auf den Körper wirken kann,

Habt einen super tollen Sonntag und passt auf euch auf

eure Gaby

10 Fakten

Versprochen ist versprochen und somit die ersten 10 ganz normalen Fakten über mich…

  1. Ich bin eher sehr direkt und rede nicht um den heißen Brei. Wenn man mich nach meiner Meinung fragt, gibt es eine respektvolle aber auch ehrliche Antwort – Hinterhältigkeit ist für mich eines der schlimmsten Dinge.
  2. Ich schminke mich nicht und hab es noch nie getan (ok ca. 5x und innerhalb von 30 Minuten war auch alles wieder abgewaschen, weil das nicht ich bin – ich bewundere manche Frauen, wie phantastisch sie damit aussehen und denke wirklich ab und an „menno, welch tolle Verwandlung, aber bei mir sieht das immer künstlich aus und fühlt sich einfach fremd an. Also außer Wimperntusche (da Wimpern färben seit Monaten nicht mehr möglich) gibt es bei mir nix.
  3. Ich habe Schwierigkeiten mich selbst anzunehmen, mich zu mögen, aber das wissen die, die mich kennen sehr gut und arbeiten mit mir daran und Schritt für Schritt geht es aufwärts
  4. Ehrlichkeit ist für mich die größte Tugend und das erwarte ich auch von meinem Umfeld und auch die kleinste Unwahrheit ist für mich schlimm und gibt richtig Ärger (fragt meine Kinder) 😉
  5. Ich singe super gerne meine Lieblingslieder mit, kann aber nicht singen, daher am liebsten im Auto, wenn ich allein unterwegs (besser ist es für alle anderen)
  6. Kaffee, Kaffee, Kaffee… das Allererste am Morgen ist (nach dem Zähneputzen) der Weg zur Kaffeemaschine und dann hinsetzen und den ersten Becher Kaffee ganz in Ruhe genießen (und ich hasse Tassen – ich kann nur aus wirklichen Bechern trinken, alles andere ist irgendwie nur „niedlich als Puppenspielzeug“)
  7. Ich kann nicht gut erklären und mir fehlt da oftmals die Geduld – auch hier: fragt meine Kinder – ich bin da wirklich grauselig ungeduldig, wenn es für mich so logisch und die andere Seite es nicht versteht – daher bin ich auch froh, wenn Homeschooling bald wieder vorbei – aber bisher ging es sogar friedlich zuhause.
  8. Beim Nähen und kreativem Werkeln kann ich abschalten und alles um mich herum vergessen
  9. Ich habe drei wundervolle Kinder, die mir seit 26 Jahren zeigen, dass ich doch einiges richtig in meinem Leben richtig gemacht habe
  10. Menschenmassen und Gedrängel ist nichts für mich, ich brauche Platz um mich und so sind auch große Volksfeste mein absolutes Grauen.

Das reicht für heute an Infos über mich…. morgen gibt es die nächsten Fakten und bis zum Wochenende habt ihr mich ein gutes Stück mehr kennengelernt und könnt euch euer eigenes Urteil bilden, ob ihr weiter von mir lesen möchtet oder eher nicht – aber seit gewarnt – ich bin und bleibe chaotisch aber lieb. Und wenn ihr später noch Fragen habt: einfach los

herzlich eure Gaby

Showtime for my life…

wer hat es gesehen?

Bei Instagram wurde ich schon einige mal für #factsfromme oder #8Faktenübermich nominiert und gestern abend habe ich mich nach der neuen spontanen Nominierung mal hingesetzt, denn 8 Fakten in ca. 20 Worten oder so als Story unterzubringen …. ähm… ja… das ist mehr als knapp und dann wurde meine Liste immer länger , statt die Facts kurz und knapp aufzuschreiben (ihr wisst ja KURZ halten kann ich mich nicht)

Also dachte ich, mache ich mal einen langen Beitrag dazu und teile den aber nun in 10er Fakten auf , d. h. heute lest ihr zehn , morgen und übermorgen, denn auf 30 bin ich schon locker gekommen und es werden bestimmt noch einige folgen 🙂 und vielleicht ist das genau jetzt auch endlich der richtige Weg, um mich mit einigem davon selbst auseinanderzusetzen, denn das wird endlich Zeit – und vielleicht hilft es mir, alles niederzuschreiben und ich mit meinem Leben noch einmal intensiv auseinanderzusetzen.

Gestern abend hatte ich zufällig die geniale Shoow „Showtime of my life“ auf VOX an. Diese hat mich wieder ein wenig mehr wachgerüttelt, mein Leben genau JETZT zu leben und da ich hier nun schon bei einem Thema bin, was vieler Worte benötigt, werden die ersten Fakten über mich wohl bis morgen warten müssen, denn dieses Thema hat mich sehr berührt.

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Gestern abend bei der Show habe ich wohl fast 2 Stunden geheult und nicht nur wegen dem Thema sondern wegen vieler Worte dort, wegen Aussagen, die meine hätten sein können, wegen der heftigen Schicksalsschläge einiger Menschen dort und vor allem wegen der megatollen Power und Ausstrahlung, die alle Damen dort hatten und ich wirklich alle dafür bewundere. Viele Worte, Gesten und Reaktionen haben mich im tiefsten Herzen berührt.

Ich weiß auch nicht, ob ich mir heute die 2. Show mit den Männern wirklich ansehe und nochmals so viel heulen mag, auf der anderen Seite sind dann vielleicht auch bei mir mal einige Sorgen, Kummer, Traurigkeit ausgeweint.
Denn wenn ich mir eins in diesem Jahr geschworen habe, dann : GLÜCKLICH zu sein und lernen mich selbst zu mögen.

Mein Papa ist mit 51 ganz fürchterlich an Krebs gestorben, hatte erst Magengeschwüre, den ersten Krebs und eigentlich war dann alles mal gut, aber dann kam er in die Lunge und ich hab es noch so arg vor meinen Augen , wie er vor über 20 Jahren versucht hat vom Wohnzimmer ins Bad zu kommen. Wie schlimm diese Atemnot war, wie laut Atmen sein kann, wie er sich gequält hat, dass ich auch heute noch heulen muss.
Seine Eltern sind auch an Krebs gestorben und mein Doc meinte mal, dass Krebs wohl auch erblich bedingt ist und seitdem hatte ich oftmals eine mega große Angst. Vor einigen Jahren stand Gebärmutterhalskrebs schon einmal als Verdacht bei mir im Raum, aber irgendwie hatte ich da gar nicht so eine Angst, weil mein FA damals meinte „der einzige Krebs, der sehr gut heilbar ist“ und der Verdacht blieb Gott sei Dank auch nur ein Verdacht.
Vor 2 Jahren hatte ich eine sehr besch… Frauenärztin, die bei der Routineuntersuchung erst getastet hat und darauf folgend einen Ultraschall und dann kam der Hammer „oh, dass sieht gar nicht gut aus, da, sehen sie das, da ist wie so ein Widerhaken dran, dass ist eindeutig nicht gut. Wir machen einen Termin zur Mammographie und dann sehen wir weiter“. Ich bin aus dieser Praxis raus und ab da gab es wohl keine Sekunde mehr ohne GEDANKEN.

Termin Mammographie 2 Wochen später, bis dahin bin ich schon 3 Heldentote gestorben und hab mir wirklich alles schon ausgemalt, von keine Brust mehr, keine Haare mehr bis zum „ich muss das Testament für die Kinder noch machen (auch wenn es nichts zu erben gibt) aber noch ein paar liebe Worte an die 3 und nochmal aufsetzen, was mit meiner Jüngsten ist und wo die Unterlagen für die Sterbeversicherung liegen und überhaupt. Ich war innerlich ein absolutes Nervenwrack und hab es niemanden gezeigt. War nach außen eben wie immer TAFF. Dann kam der Tag der Mammographie und ich bin wirklich fast gestorben vor Angst, es war nur noch alles irgendwie gedämpft zu sehen und zu hören, es rauschte so viel an mir vorbei und ich meinte nur für mich „hey wenn da oben jemand ist, den es wirklich gibt, lass bitte alles gut sein, ich hab die Kleine noch und ich möchte sie bitte noch großziehen und nicht meinen Großen die Verantwortung dafür übertragen. BITTE“
Die Mammographie an sich ist ja nicht schlimm, etwas unangenehm aber ok und dann hatte ich sofort das Gespräch mit der Ärztin und dachte „uff, wenn sie dich schon direkt reinrufen“ – aber das ist wohl ganz normal und machen sie bei jeder Patientin. Und die Ärztin sagte dann „alles i.O. “ und ich habe sie wohl nur ganz verdattert angesehen und sie fragte „alles in Ordnung?“ Ich: „da ist kein Widerhaken der da nicht hingehört, da sind sie sich sicher?“ Sie so „da ist nichts , warum?“ – ich ihr die Aussage meiner FA erklärt und sie wurde richtig wütend und ich dreimal so wütend – wie kann eine FA so eine Aussage machen, die null Bestand oder Grund hatte.

Ich hab zwar einige Verhärtungen durch 3x Schwangerschaft und dem ganzen aber nichts deutete auf irgendwas hin und ich bin gedanklich wirklich durch die Hölle gegangen. Hab aber immer noch gedacht „ok wenn sie was feststellen, dann bitte Brust ab, um jegliches Risiko auszuschalten denn du willst doch leben Gaby“ aber trotzdem kamen weitere Gedanken

„wie ist es ohne Brust“ ,

„bleibst du dann allein, weil der (Ex)Partner eigentlich nicht der Typ ist, der damit später klarkommt, auch wenn er da meinte „wir schaffen das“ (eine der Momente, die ich ihm wirklich hoch anrechne, auch wenn mir lieber gewesen wäre, er wäre dann auch mitgekommen und hätte mich im schlimmsten Falle aufgegangen)

„schaffst du das für deine Kinder“,

„wie ist es wohl ohne Haare“,

„was ist mit Motte in der ganzen Zeit“

und und und… ich weiß gar nicht, wie viele Fragen und Szenen ich mir in den Wochen vorgestellt habe und ich möchte nicht wissen, was ich mir alles ausgemalt hätte, wenn sich der Verdacht bestätigt hätte.

Daher meine Bitte : geht zum FA und lasst euch regelmäßig untersuchen und falls ihr nur ein klitzekleines bisschen Unbehagen bei eurem derzeitigen FA habt, dann wechselt, bis ihr jemanden an eurer Seite habt, bei dem ihr euch gut aufgehoben fühlt, die / der euch ernst nimmt, der sich Zeit nimmt und der da ist.

Tastet euch, wie es die Ärztin gestern bei der Show sagte monatlich ab, nicht um etwas festzustellen, sondern um zu merken, dass evtl. sich irgendwo was verändert hat und um dann sofort loszugehen, denn sehr sehr sehr sehr oft ist Brustkrebs heilbar und wenn man die Zahlen hört, wie viele Frauen von Brustkrebs betroffen sind, dann wird es allerhöchste Zeit, dass wir Frauen da auch an uns denken, uns abtasten , lieber einmal zu viel als zu wenig zum Arzt gehen und hoffentlich einfach immer gesund sind oder sofort in super tollen Händen!

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Und auch alle anderen Krebsvorsorgeuntersuchungen :

NEHMT SIE WAHR!

Ich habe es nun zwei Jahre schlüren lassen, hab mich im letzten Jahr nur einmal bzgl. der Wechseljahre etc. untersuchen und abtasten lassen und werde mir morgen auf jeden Fall einen neuen Termin holen.

Und DU?

Wann war deine letzte Vorsorge?

herzlichst eure Gaby

Murmeltiertag – Groundhog Day

Ich fühle mich gerade auch wie ein Murmeltier , möchte nur schlafen und Nichtstun , die Energie fehlt total gerade und Murmeltiere setzen sehr schnell Fett an, den sie für den Winterschlaf benötigen. Das mit dem Fett schaffe ich, aber mir gönnt niemand diesen längeren Winterschlaf…seufz…

Groundhog Day ist ein kulturelles Ereignis, das alljährlich am 2. Februar an mehreren Orten in den Vereinigten Staaten und Kanada begangen wird. Um eine Wettervorhersage über den weiteren Verlauf des Winters treffen zu können, werden öffentlich und teilweise im Rahmen von Volksfesten Waldmurmeltiere (Marmota monax) zum ersten Mal im Jahr aus ihrem Bau gelockt. Wenn das Tier „seinen Schatten sieht“, das heißt, wenn die Sonne scheint, soll der Winter noch weitere sechs Wochen dauern. (Quelle Wikepedia)

Ich verbinde den Murmeltiertag auch sofort mit dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ , in dem es darum geht, dass ein TV-Wetteransager morgens immer am 2. Februar schon immer mit dem Lied „I got you babe“ geweckt wird und immer denselben Leuten mit den gleichen Worten begegnet und er sich hilfesuchend an viele Menschen wendet, aber sämtliche Veränderungen im Ablauf und den Handlungen ändern nichts an der Tatsache, dass es am nächsten Morgen wieder wie immer beginnt. Nach und nach gelingt es ihm , an sich selbst zu arbeiten, selbstloser zu werden und vor allem empathievoller. Und tatadaaaaa… Ende gut, alles gut inkl. Liebesglück.

Ich werd das heute noch mal mit dem Winterschlaf probieren 😉

herzlichst Eure Gaby

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