Mein 1. Sauerteigbrot

Dank einer lieb gewonnenen Bekannten habe ich den Tipp zum tollen Brotbackbuch von Lutz Geißler bekommen und schon 2-3 leckere Brote gebacken, aber mich noch nicht an Sauerteig gewagt.
Doch ;-): einmal , aber es hat mit dem Anstellgut nicht geklappt, also habe ich das ganze verschoben auf später, wenn wir im neuen Heim sind.

Und nun wohnen wir schon 3 Wochen im neuen Domizil und wir fühlen uns so sauwohl und ich liebe es stundenlang in der Küche zu sitzen, vor allem am frühen Morgen in aller Ruhe mit meinem Kaffee, einem kleinen Teelicht und meinem Dankbarkeitstagebuch

Also dachte ich „ok Gaby, wenn du schon innerlich so viel ruhiger wirst, dann soll wohl so ein Anstellgut auch etwas werden… “ Tag 1, 2 und 3 klappte trotz kühlerer Küche sehr gut, an Tag 4 war meine „Elfriede“ scheintot – sie hat sich aber dann noch einmal berappelt. Nichtdestotrotz habe ich nach vielen Internetrecherchen dann doch noch den ein oder anderen hilfreichen Tipp gefunden und gerade wird mein Anstellgut so richtig klasse…freu

ich habe es nun nach dem tollem Step by Step von der Küchenchaotin gemacht und der Name passt auch zu mir, somit konnte es doch nur gelingen oder?

also an Tag 1 verrührt ihr 50 ml handwarmes Wasser mit 50 g Roggenmehl und lasst es OFFEN 24 Stunden an einem warmen Ort stehen.
Ich habe nämlich bei den ersten beiden Malen immer das Glas verschlossen.

Tag 2: Die Mischung erneut mit 50 g handwarmen Wasser verrühren und 50 g Roggenmehl hinzugeben. Die Mischung umrühren und lose abgedeckt (z.B. bei einem Schraubglas mit nur aufgesetztem Deckel, nicht zugedreht) für 24 Stunden an einem warmen Ort stehen lassen. Denn die Luft muss weiter entweichen und der Sauerteig arbeiten.

Tag 3: wieder nach 24 Stunden die Mischung mit 100 g handwarmen Wasser verrühren und 100 g Roggenmehl dazugeben. Gut umrühren und erneut lose abgedeckt für 24 Stunden an einen warmen Ort stellen. 

Tag 4-7: HIER hatte ich die anderen beiden Male wohl Fehler gemacht:

Also ihr nehmt 25 g des frisch gegangenen Sauerteigs und verrührt ihn mit 50 g zimmerwarmen Wasser, DANN 50 g Roggenmehl hinzugeben und gut umrühren. Erneut für 24 Stunden an einem warmen Ort stehen lassen. Den Rest des „alten“ Sauerteigs entsorgen oder als Geschmacksgeber zu einem Brotteig dazugeben – Tipps dazu bei der Küchenchaotin oder Plötzblog.

Nach einer Woche sollte es der Sauerteigansatz geschafft haben, sein Volumen innerhalb eines Tages zu verdoppeln und eine Kuppel oben zu bilden. Dann ist er perfekt bereit, im Brot verbacken zu werden.

Schaut mal bei der lieben Küchenchaotin Mirja vorbei, sie hat viele tolle Rezepte, die auch ohne Koch- oder Backdiplom gelingen.

und das Rezept schreibe ich die Tage auch noch auf 🙂

herzlichst eure Gaby

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