Handle, als wäre Scheitern unmöglich

Wie ihr ja schon vor einiger Zeit mal mitbekommen habt, habe ich die ersten Challenges von Fraeulein Triathlon gemeistert und bin dabei echt über mich selbst hinausgewachsen.
Anfangs dachte ich „ach komm schon Gaby, mach die erste Challenge mal mit, aufhören kannst ja immer“ – was halt das schöne daran ist: man geht keinerlei Verpflichtung ein. Und auch die Zeiten sind egal, Hauptsache man „finisht“ die Disziplin. Genauso wie der 7CRun , der zur Zeit läuft und von dem ich mehr als begeistert bin (mehr dazu später nochmal)

Aber erst einmal zu Fraeulein Triathlon 🙂

Die 2. Challenge waren 20 km Radfahren, was mit Tempo echt anstrengend war und ich dachte „ok mehr wird niemals drin sein, außer beim gemütlichen Radeln“

die 3. Challenge waren 750 m schwimmen, wo es bei mir dann wirklich nicht um Zeit geht , sondern endlich mal wieder zu schwimmen und ich mich bibbernd bei 12 Grad aufgerafft habe und bei 7crun in 9 Tage dadurch fast 14 km geschwommen bin und mich nun das Schwimmen gepackt hat.

die 4. Challenge waren 750 m Sprint, 20 km Rad, 5 km Lauf und ich dachte: ach ok die Challenge nimmst noch mit, dann hast 4 von 7 geschafft, denn ab dann wird es anstrengend mit 50 km Rad , danach die Olympische Distanz und die Mitteldistanz – da bin ich dann RAUS



Gestern habe ich dann gelesen, dass dieses Wochenende die Bike XXL Challenge dran ist und irgendwas weckte meinen Ehrgeiz oder kitzelte den Schweinehund

aber 36 Grad … uff… ähm… überleg… Motte so „Mama, fahr sie doch gemütlich auf dem Rad“… STIMMT, aber das wäre selbig als wenn ein HM anstehen würde und ich ihn heute spazierend gehend bewältige. Also ab ins Studio um 14 Uhr – ähm… ja … eine Klimaanlage fehlt… aber egal… ANFANGEN

50 km können erstmal endlos erscheinen

Kilometer 2 und mir lief die Suppe schon so runter und ich dachte „Gaby du schaffst keine 10 km“ und gleich im selben Gedankengang „hallo positiv denken , mindestens 10 und Scheitern ist keine Schande, sondern ein Teil des Erfolgs“

Ich hab mir dann den Luxus von Netflix gegönnt und den Film „eat, pray and love “ mit Julia Roberts und der passt gerade so toll zu mir also weiter… wenigstens 20 km.

„der Körper braucht Zucker“ Pause


Ab Kilometer 24 merkte ich, dass mein Körper etwas Zucker brauchte, hab dann viel Wasser getrunken, hat aber nicht wirklich geholfen. Hatte aber extra Traubenzucker vor Trainingsbeginn eingepackt. Also kurze Pause vom Rad – MIST, nur eine Minute Zeit, um zum Spint zu kommen und zurück… SHIT HAPPENS, nicht geklappt, denn ich hab den Traubenzucker nicht eingepackt aber einen Müsliriegel gefunden, also zack sofort wieder aufs Rad und weiter. Und jede Umdrehung war anstrengend und nach weiteren 1,5 wollte ich wirklich aufgeben, aber dann hat der Körper meinen Riegel verarbeitet und es ging wieder und ich dachte nur so … „ach komm schon ein paar Kilometer schaffst du noch“ kurz vor 40 dann überlegt „geht oder geht nicht“ ok Film ist noch nicht zu Ende und wenn du ganz langsam zwischendurch fährst, jetzt wäre es bescheuert aufzuhören.
Nach 20,6 Kilometer hörte das Rad auf, denn ich hatte blöderweise statt 21,6 nur 20,6 eingegeben, also zack nochmal knapp 1 Kilometer im Tempo hinterher und ich schwöre, irgendwo war eine Dusche von oben, denn ich war wirklich klitschnass ABER GLÜCKLICH und STOLZ



ich hab es nun wirklich geschafft 5 der 7 Challenges zu meistern – in 14 Tagen ist die nächste, die müsste ich theoretisch wirklich schaffen, aber da steht mein Umzug an, dass kann ich zeitlich glaube nicht dazwischen schieben.

7crun Fashion hat auf Insta genau heute ein passendes Zitat gebracht

If it doesn’t challenge you, it doesn’t change you von Fred DeVito

und genau so ist es :

Wenn es dich nicht herausfordert, ändert es dich nicht !

und zu dem tollen Film werde ich die Tage auch noch etwas schreiben, aber noch ist er nicht zu Ende geschaut

und nun genieße ich eine Stunde NICHTSTUN, bevor ich die ersten Kartons ins neue Domizil fahre

herzlichst Eure Gaby

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