Triathlon… NEVER

Sag niemals nie!

Dieses Jahr ist sportlich total anders als die anderen Jahre und es macht so einen Spaß.

Ihr wisst ja, dass ich eigentlich nur so für mich laufe und ins Gym gehe und nun für den 7Crun, für die Crowdläufe oder wenn so mal ein Lauf für einen guten Zweck anfällt, laufe. Aber niemals für Bestleistungen, weil ich mir dann meine eigene Meßlatte viel zu hoch setzen würde und später von mir selbst enttäuscht wäre, weil man sich (auch wenn man es nicht sollte) mit anderen vergleicht und dann würde ich irgendwann eher Frust aufbauen, statt Spaß an der Bewegung zu haben.

Laufen ist für mich einfach Seelenbalsam, aber da habt ihr ja vor kurzem schon einen Beitrag von gelesen. Und endlich habe ich für mich gelernt, dass es doch sch…. egal ist, ob ich 5:30, 6:20 oder 9 Minuten für einen Kilometer benötige : ICH muss mich danach wohlfühlen und stolz auf mich selbst sein, dann ist alles genau so PERFEKT,

Vor einigen Wochen hatte ich eine liebe Kundin aus Hannover kennengelernt, für die ich ein paar Schnutenverstecker nähen durfte, sie verlinkte #fraeuleintriathlon bei Instagram und ihre tolle Aktion in diesem Jahr. Und ja es las sich einfach toll und zum Abschluss flüstern „mein liebes Fräulein“ hört sich doch toll an.

Also warum nicht mal anmelden und versuchen, denn es ging mit Radfahren und laufen los und das mit gut zu schaffenden Distanzen.

Jetzt sind wir bei Challenge No. 3 und diesmal hat es mich echt gefordert, denn bei 17 Grad ins Freibad zu gehen und nach fast einem Jahr einfach mal zu schwimmen, war für mich Frosteküttel schon eine echte Herausforderung. Der Schweinehund musste echt mehrere Male überwunden werden. Wirklich ins Freibad zu fahren, von der Umkleide bis zum Wasser zu gehen , den Fuss hineinhalten und wirklich reinspringen UND danach wieder nass raus gehen bis zur Umkleide… Leute , ich sag euch… manchmal ist man doch echt bekloppt

AAAAAABER das Gefühl danach, diese 750 m geschwommen zu sein – ok 800, ich war zu blöd zum zählen und bin 32 Bahnen geschwommen – dazu nur Brustschwimmen, da Kraulen mit der Schulter nicht wirklich klappt, aber anders herum ich wirklich richtig kraulen auch verlernt habe. Aber egal.. dann eben Brust und so happy und fett grinsend aus dem Bad heraus, weil ich mich einfach überwunden habe, was ohne diese Challenge nie nie niemals passiert wäre.

Dann bin ich abends in mein Studio gefahren und hab mich für die 20 km aufs Rad gesetzt… Ernsthaft?! Wenn man Tempo dabei macht, dann ist das megamegaanstrengend 20 km in 45 Minuten sind wie 20 km in 2,5 Stunden laufen… war ich durch… nach 10 km dachte ich „lass den scheiss“ nach 15 war ich kurz vorm aufgeben, aber dann kam der Gedanke „sollten die 15 km jetzt echt umsonst gewesen sein?“ NEVER

und heute bin ich dann die 5 km noch gelaufen… und hab somit mein Ziel erreicht mind. 3 Challenges durchzuhalten. Bei der nächsten Challenge steht bisher nur 750 m schwimmen, mal sehen, was für ein Haken sich dahinter versteckt – aber ich glaube, ab da hört es für mich auf – aber ich finde es grandios und ziehe meinen Hut vor all den megatollen Damen (ok auch Herren, aber eben nicht hier) , die Triathlon machen. Was für eine mega Leistung.

Aber dieses stolze Gefühl einfach für einen selbst, die Motivation in meinem 7crun Team – unseren coolen Wadis – dies Wochenende wird noch für Afrika gelaufen, bevor es ab Montag zum nächsten Kontinent Europa geht , der Zusammenhalt und die Begeisterung bei uns allen – all das und unsere unssere Truppe möchte ich echt nicht mehr missen

Herzlichst eure Gaby

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